Strategie für F+E

Ferrer konzentriert sich auf die Erkennung von Projekten mit einem differenzierenden Wert

Ferrer konzentriert sich auf die Erkennung von Projekten mit einem differenzierenden Wert

Die Tätigkeit von Ferrer im Bereich Forschung und Entwicklung ist darauf ausgerichtet, offene medizinische Bedürfnisse abzudecken und innovative Lösungen zu bieten. Unsere Produktpipeline umfasst Projekte mit einem differenzierenden therapeutischen Wert in drei strategischen Bereichen: zentrales Nervensystem, Schmerz/kardialer Metabolismus und seltene Krankheiten/unterstützende Krebstherapien. In unserem Portfolio kombinieren wir Annäherungen an die disruptive Innovation (als fortgeschrittene Therapien) und inkrementelle Innovationen (wie die Entwicklung von Medikamenten mit Mehrwert – VAMs).

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Im derzeitigen Umfeld des Marktzugangs muss die Innovation einen wichtigen klinischen Wert einbringen, der vom System und dessen Aktoren anerkannt ist, um den Return zu garantieren.

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Unser F+E-Prozess

ERKENNUNG VON BEDÜRFNISSEN
ERKENNUNG VON BEDÜRFNISSEN
SCHAFFUNG / SUCHE NACH LÖSUNGEN
SCHAFFUNG / SUCHE NACH LÖSUNGEN
PROJEKTAUSWAHL
PROJEKTAUSWAHL
PRÄKLINISCHE FORSCHUNG (SOWEIT ERFORDERLICH)
PRÄKLINISCHE FORSCHUNG (SOWEIT ERFORDERLICH)
KLINISCHE ENTWICKLUNG
KLINISCHE ENTWICKLUNG
REGISTRIERUNG UND MARKTZUGANG
REGISTRIERUNG UND MARKTZUGANG
MARKTEINFÜHRUNG UND VERMARKTUNG
MARKTEINFÜHRUNG UND VERMARKTUNG

Im Rahmen dieser gemeinsamen und ausgerichteten strategischen Zielsetzungen verteilt sich die Tätigkeit der Abteilung für Forschung und Entwicklung auf drei Abteilungen:

 
Ferrer advanced biotherapeutics (FAB)

Diese Abteilung basiert auf einem Modell der offenen Zusammenarbeit und konzentriert sich auf die Suche und Aufnahme von disruptiven Projekten mit einem hohen Mehrwert und daher mit einem größeren technischen Risiko. Dabei handelt es sich größtenteils um Projekte, die in der Akademie oder in Start-ups entstanden sind, wo die gesamte anfängliche und nicht geregelte Entdeckungsphase des Produkts abläuft und normalerweise eine präklinische Prüfung verfügbar ist. Es sind Projekte mit früher Zusammenarbeit, die Zugang zu fachübergreifenden Gruppen bieten. Diese Gruppen verfügen wiederum über ein umfangreiches Fachwissen zur Krankheitsbiologie, zu den möglichen Angriffspunkten, die Einfluss auf die Krankheitsentwicklung haben können, sowie zu den biologischen und klinischen Parametern, die diese Entwicklung widerspiegeln.

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FAB

Wenn Sie ein Projekt haben und es in einer Allianz entwickeln möchten, könnte Ferrer der richtige Partner für Sie sein. Zögern Sie also nicht, uns Ihr Projekt über unsere Ferrer Open-Plattform zu senden

WEITER ZU FERRER OPEN

Ferrer innovation management (FIM)

Wichtigste Zielsetzung der Abteilung FIM ist das Management der betriebsinternen Innovation von Ferrer auf zwei Ebenen: Erfassung offener Bedürfnisse in therapeutischen Kernbereichen des Unternehmens sowie Entwicklung und Management von eigenen Innovationsprojekten als Lösung für diese Bedürfnisse. Die eigenen Investitionsprojekte basieren hauptsächlich auf der Entwicklung von Medikamenten mit Mehrwert (VAMs oder „value added medicines“), die als neue, auf bekannten Wirkstoffen basierende Medikamente definiert werden und deutliche Verbesserungen für Patienten, Gesundheitspersonal und die Verantwortlichen des Gesundheitssystems bieten. Zu diesen Verbesserungen gehören: höhere Wirksamkeit, mehr Sicherheit, bessere Lebensqualität und Behandlungsanweisungen sowie neue Therapiemöglichkeiten und neue Verabreichungswege. Die entwickelten Produkte umfassen neue Formeln, neue Anwendungsgebiete, Kombinationen (Arzneimittelkombinationen, Kombinationen von Arzneimitteln und Devices) und digitale Therapien, sowohl Stand-Alone als auch zur Unterstützung von Arzneimitteln. Das FIM arbeitet auch mit Dritten zusammen, wenn Technologien oder Kenntnisse benötigt werden, die betriebsintern nicht verfügbar sind. Des Weiteren wickelt das FIM auch Entwicklungsprojekte ab, die vom Lebenszyklus der eigenen vermarkteten Produkte abweichen sollen.

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Estrategia I+D
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Estrategia I+D
Digitale Gesundheit und Technologie

Diese Abteilung leitet die Innovation auf dem Gebiet der digitalen Gesundheit, der Schnittstelle von Technologie, Gesundheit, gesundheitlicher Vorsorge und dem Leben in der Gesellschaft. Im Mittelpunkt der digitalen Gesundheit steht die Schaffung von individuelleren und präziseren Behandlungen, um bessere klinische Ergebnisse zu erhalten, die Erfahrung der Patienten sowie des Gesundheits- und Pflegepersonals zu bereichern und gleichzeitig die Wirksamkeit/Nachhaltigkeit der Gesundheitssysteme zu erhöhen und diese zugänglicher zu machen und besser zu integrieren.

Über das Programm Ferrer 4 Future stellen wir Herausforderungen an Existenzgründer und Entrepreneure und arbeiten mit Technologieunternehmen zusammen, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Die von den Start-ups gebotenen technologischen Lösungen können im Bereich Hardware liegen, beispielsweise medizinische Geräte, oder aber die mit Arzneimitteln agierende Software betreffen, wie zum Beispiel ein kognitiver Assistent für das Krankheitsmanagement. Die Lösung kann aber auch eine eigenständig arbeitende Software sein, die selbst eine Behandlung darstellt, ohne Hilfe von Arzneimitteln. In diesem Fall sprechen wir von digitaler Therapie.

 

 
Alexza

Alexza ist eine in Palo Alto, Kalifornien (USA), ansässige Tochtergesellschaft von Ferrer, die Eigentümerin der Plattform Staccato® ist. Diese dient der Wirkstoffzuführung direkt in die Lunge, wobei eine Kinetik ähnlich der intravenösen Verabreichung erreicht wird, jedoch auf nicht invasive Art und Weise. Die Projekte von Alexza erzeugen innerhalb von wenigen Minuten nach der Inhalation der Arzneimittel eine klinische Antwort und orientieren sich an der akut-symptomatischen Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Die Verwendung der Plattform ist für die Zusammenarbeit mit Dritten verfügbar, die ihre Moleküle mit dieser Plattform testen möchten. Andererseits besitzt Alexza ein Portfolio mit eigenen Projekten in der Entwicklungsphase, darunter die Plattform Staccato mit bereits bekannten pharmazeutischen Verbindung, die in anderer Verabreichungsform verfügbar sind.

Für weitere Informationen zu Alexza besuchen Sie die Website alexza.com

Así funciona el sistema Staccato®

So funktioniert Staccato®

Der Inhalator Staccato enthält ein System zur schnellen Erhitzung, mit dem sehr hohe Temperaturen erreicht werden können. Daher wird der nicht formulierte Wirkstoff, der sich in einer dünnen Schicht auf einem Träger aus rostfreiem Stahl befindet, sublimiert. Wenn der Patient einen Atemzug über das System Staccato ausführt, erhitzt sich die Oberfläche des Trägers aus rostfreiem Stahl sofort, der Wirkstoff verdampft und kondensiert zum Aerosol. Der Patient atmet die Wirkstoffpartikel ein, die aufgrund ihrer Größe bis tief in die Lunge eindringen und die Blutgefäße erreichen. Auf diese Weise wird eine schnelle und vollständige Aufnahme in die Blutbahn ermöglicht.

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Produkte in der Entwicklungsphase

 

Zentrales Nervensystem und Schmerz

 
Präklinisch
Phase I
Phase II
Phase III
Registrierung
Vermarktung

FIM 402

Neuropathische Schmerzen

 

AZ 020

Epilepsie

 

FAB 117

Akute Rückenmarksverletzung

 

AZ 150

Parkinson

 

AZ 010

Syndrom des zyklischen Erbrechens

 

FIM 100

Neuro-Rehabilitation

 

FIM 911

Arthrose

 

Kardialer Metabolismus

 
Präklinisch
Phase I
Phase II
Phase III
Registrierung
Vermarktung

FAB 120

Diabetische Retinopathie

 

SP 17001

Bauchaortenaneurysma

 

Seltene Krankheiten und unterstützende Krebstherapien

 
Präklinisch
Phase I
Phase II
Phase III
Registrierung
Vermarktung

FIM 3000

Kachexie

 

SP 13004

Orale Mukositis

 

SP 15001

Akutes Nierenversagen

 

 

Alliances and collaborations

 

Ferrer’s constant commitment to innovation means that a strategy of alliances and collaboration with public research bodies and prestigious biotech companies is essential.

ADVANCE (CAT)

ADVANCE (CAT)

 

ADVANCE (CAT) is a consortium led by the University of Barcelona and Ferrer, made up of by eighteen reference health organizations. As such, it integrates the main biomedical research and teaching centers in Catalonia, as well as public bodies , private foundations and Catalan healthcare companies.

The aim of the ADVANCECAT project is to create an organizational structure to accelerate the development of new advanced therapy medicines, for better management of resources in order to obtain the maximum benefit in the Catalan health system. The creation of a new collaborative network avoids possible overlaps between the various participating institutions and allows them to work in a coordinated way. The main areas of focus are cell therapy, gene therapy and tissue engineering.

The key success of the project has been the integration of organizations in the field of biomedical research, its clinical application and its industrial production. Together, strengths and opportunities have been identified to meet the challenges presented in the field of advanced therapies, enhance research and accelerate the development of new products with a qualitative impact on health systems. These serve as a basis for promoting new economic opportunities in Catalonia. Among the most important results of the whole project are the 8 Phase I and II clinical trials of advanced therapies that have been or are being carried out, in which 171 patients have been treated. In addition, 32 articles have been published in international journals and 3 are pending approval.

Organizations that form part of the ADVANCECAT project:
University of Barcelona (leader), Ferrer (co-leader), Banc de Sang i Teixits, Barcelona Macula Foundation, Bioibérica SA, Butler Scientifics SL, Centre de Medicina Regenerativa de Barcelona, Fundació Bosch i Gimpera, FC Barcelona Universitas - Muscletech Network, Fundació Hospital Universitari Vall d’Hebron - Institut de Recerca, Fundació Institut de Bioenginyeria de Catalunya, Fundació Institut d’Investigacions en Ciències de la Salut Germans Trias i Pujol, Fundació Institut de Recerca de l’Hospital de la Santa Creu i Sant Pau, Fundació Leitat - Muscletech Network, Institut d’Investigació Biomèdica August Pi i Sunyer, Institut d’Investigació Biomèdica de Bellvitge, Tecnologia Regenerativa Qrem, i Universitat Autònoma de Barcelona.

The project is integrated into the NEXTHEALTH community, and has been co-financed by the European Union within the framework of the European Regional Development Fund (ERDF) Catalonia 2014-2020 operational program.

  UNIÓN EUROPEA – FONDO EUROPEO DE DESARROLLO REGIONALUNIÓN EUROPEA – FONDO EUROPEO DE DESARROLLO REGIONAL